Ein Klassentreffen organisieren: So gehts!

Die oft größte Hürde eines Ehemaligentreffens ist es die Klassenkameraden wieder finden zu müssen. Manche sind umgezogen, haben geheiratet und damit ihren Nachnamen geändert oder aber sie leben außer Landes – all das muss man bei der Organisation eines Klassentreffens beachten. Ist der Schulabschluss noch nicht allzu lange her, vermag eine Möglichkeit zu sein die vormaligen Weggefährten über soziale Netzwerke aufzustöbern. Via Facebook & Co. erreicht man mitunter einen alten Schulfreund, der die eigentlich gesuchte Person kennt und zu ihr regelmäßigen Kontakt hält. Ältere Semester, die keine Profile im Netz hochladen eruiert der Organisator durch Kontakte zur Familie. Wer noch immer vor Ort wohnt, wird ohnehin leicht zu finden sein. Ein Blick ins Telefonbuch sowie ein Anruf beim Bruder, der Tochter oder den Eltern hilft weiter. Diese verfügen sicherlich über die aktuelle Adresse. Auch im Falle der ehemaligen Lehrkraft darf auf diese Weise vorgegangen werden. Sicherlich weiß die Schule über dessen ungefähren Wohnort Bescheid und erteilt zumindest einen hilfreichen Tipp, damit die Ex-Schüler ihren Lehrer einladen können.

Die richtige Location finden

Nachdem sich in Gemeinschaftsarbeit mit einigen anderen Klassenkameraden auf eine passende Location für das Treffen geeinigt wurde und man Angebote von Restaurants, Hotels oder Hüttenwirten verglichen hat, geht es nun daran einen Termin finden zu müssen. Während der Wintermonate sind die Straßenverhältnisse oft schlecht und so mancher Ehemalige scheut aufgrund von Schnee und Eis die Fahrt zum Treffpunkt. Auch ist die kalte Jahreszeit voller Festivitäten und traditionell jene Phase, da sich intensiver der Familie gewidmet wird. Weihnachtsfeiern, Karnevalsumzüge, Silvesterpartys und Christkindlmarktbesuche füllen den Terminkalender und lassen wenig Freiraum für ein Schülermeeting. Zusätzlich sind die heißen Monate nicht empfehlenswert. Den Sommer über wird in sämtlichen Bundesländern zu unterschiedlichen Daten die Ferien- und Urlaubszeit ausgerufen und daher hält man Ehemaligentreffen meist im Frühjahr oder Herbst ab. Dann haben die Ex-Schüler Zeit und werden weder von sengender Hitze noch von frostigen Temperaturen vom Erscheinen abgehalten.

Einladungen mit Pfiff

Ist man nun im Besitz aller Anschriften, wurde ein Termin eruiert und steht das „Wo?“ definitiv fest, geht es ans Schreiben der Einladungen. Vielleicht existiert ein Klassenfoto, dass sämtliche Schüler des Abschlussjahrgangs zeigt. Per Fotoshop bearbeitet, verkleinert, vergrößert, kopiert oder farblich etwas aufgepeppt, fungiert es als Aufmacher für die Einladungskarte. Im Internet agierende Druckereien übernehmen auch Aufträge von geringer Stückzahl und so kann man dort hochprofessionelle Schreiben anfertigen lassen, die die Klassenkameraden über das Treffen informieren. Bei aller Begeisterung für die technischen Möglichkeiten dieser Tage: Der Mitschüler wird es dennoch schätzen, spricht ihn der Organisator persönlich an. Daher darf die Einladung fürs Klassentreffen niemals so gestaltet sein, dass eine handgeschriebene Grußformel und der Name des Empfängers darauf keinen Platz hat. Wem diese Gestaltungsvariante ohnehin zu unpersönlich ist, der bastelt die Karte selbst. In Form eines Schulhefts, mit einigen kleinen Zeichnungen verziert oder aber aufwändig aus Zeitungsbuchstaben zusammengefügt – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

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